Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Was ich schon immer mal loswerden wollte...

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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon CrazyChris am 19:58 9.Juli 2010

Für mich ist 115 auf einer mehrspurigen Autobahn keine adequate Geschwindigkeit, dann kann ich auch gleich auf der Freilandstraße bleiben

Auf meiner 300km Hausstrecke hab ich auf der kürzesten Verbindung 1/3 Autobahn. Da macht es von der Gesamtfahrzeit nicht Sinn, da zu kacheln wo der Rest Bundesstrassen mit diversen Ortsdurchfahrten sind.

Ich fang erst am 02.08 bei VW an .

Na dann viel Spass.
Hoffe da kommt auch mal ein sinnvoller Hybrid aus WOB.


Ich glaube nicht, daß man diese Werte auch im Realverkehr erreicht.

Im Realverkehr liegt man immer etwas drüber.
Mit den alten Autos über den alten Werten und mit den neuen über den neuen Werten. Insgesamt gehts runter.
Die Werte sind ja auch nicht ausgedacht sondern auf einem Normzyklus auch reproduzierbar. Alles andere wärte ja nicht objektiv.

allerdings kosten die anderen, die sich dann mit 115km/h vor einem breit machen sehr viel Treibstoff,

Also von mir wirst Du nicht ausgebremst. Wenn der Verkehrsfluss 115 nicht zuläßt fahre ich auch anders.
Beim letzten mal wars z.B. eher 185.
- 2013er Renault Zoe Intens
- Fresh Breeze Sportix 21PS mit Ozone Speedster 26 - 100 Flugstunden
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon CrazyChris am 18:40 15.August 2013

Moinsen,
ist noch wer von früher da? 8)

Die Wirbelkammerzeit ist bei mir ja lang vorbei und der 1.7cdti mittlerweile auch schon recht alt mit 9 Jahren und 160tkm. Nicht, dass der damit schon kaputt wäre, aber die Ansprüche steigen halt auch und die Lebensplanung sieht dann auch irgendwann mal ein größeres Auto vor.
Ich erwäge da eher, ob nicht auch die Selbstzünderzeit überhaupt zu ende geht... auf Dauer ist mir mittlerweile recht klar, dass es in Richtung Elektro geht. Technisch scheint mir das alles machbar, es ist eigentlich nur noch eine Kostenfrage, aber das wird...
Nur halt nicht bei meinem nächsten Erstwagen, da stellt sich mehr die Frage zwischen TDI, HSD und VOLTEC.

Also 1.6 TDI nächstes Jahr wäre im Octavia 3 Combi denkbar. Alternativ auch Rapid, Leon ST oder Focus 1.6TDCI Econetic.
Aber ganz ehrlich - nach ein paar mal Elektro gefahren ist man ja verdorben... wir waren neulich in Vadderns 2012er C-Klasse 220 CDI mit Start-Stopp unterwegs....funktioniert ja schön mit Start Stopp und der 7 Gang Automatik...aber man merkt durch die Stille beim Ampelstopp auch auf einmal doch sehr, dass so ein aktueller Diesel immer noch ein Radaubruder ist. Also schön ist anders.
Dazu kommt der DPF. Ich wohne wieder in der Großstadt - also naturgemäß auch viel Stadtverkehr im Profil. Die Strecke zur Arbeit nur noch 8km. 300km Fernbeziehung auch nicht mehr (längst zusammengezogen, in Kürze wird geheiratet) - also regelmäßiges Freibrennen ist da nicht im Profil. Also der aktuelle Filter-Diesel ist da nicht in seinem Element.
Benzäng-Motor? Wäre bei 12tkm im letzten Jahr wahrscheinlich sogar vernünftig, aber dieses Jahr werden es doch wieder mehr und irgendwie bringe ich es nicht über mich.
Nein, wenn schon Benzäng tanken, dann im Hybrid. Und ich bin da immer noch der Meinung, dass bei dem Thema noch keiner Toyota das Wasser reichen kann. Zumal das System mit dem Planetengetriebe eigentlich genial ist und gerade auch meinem hohem Stadtanteil sehr entgegen kommt.
Das Auto für den Lebensabschnitt wäre der Auris Kombi Hybrid. Ist aber gerade erst neu und teuer - könnte auch ein Prius 3 werden. Billig ist der leider auch nicht. Liegt aber weniger am Listenpreis als mehr an der geringen Verbreitung in Deutschland.

Das dritte Konzept im Rennen wäre eine Flucht nach vorn - ich hab neulich erfreut festgestellt, dass 2011er Chevy Volt mit wenig Kilometern ab 25k€ zu haben sind. Und der fährt sich mal richtig gut! Eigentlich deutlich mehr als ich ausgeben wollte, aber Elektro ist schon eine andere Liga und versprüht dieses starke haben-will-Gefühl.

Also 150PS Elektro, Reichweite um 40-80km und danach gehts mit Strom aus Benzin weiter. Heißt im Alltag brauche ich überhaupt keinen Sprit mehr und trotzdem sind alle Strecken drin. Auf Langstrecke ist der kein Sparwunder, aber da der Benziner auch durchaus mal nen Monat aus bleibt, tut das nicht wirklich weh.

Ja, so sieht das gerade aus mit der Mobilität.... VW hat leider gerade nicht wirklich was im Programm, was mich vom Hocker reißt. Der Golf 7 ist ja sehr schön, aber mit neuen Antriebsformen ist nun leider garnichts los.

Ansonsten bin ich seit 5 Jahren Pilot, hatte zwischen ein Motorschirmtrike http://www.youtube.com/watch?v=LAiEzSmEuX8, hab dann aber erkannt, dass durch die Logistik weniger mehr ist und starte jetzt wieder zu Fuß - hier mein erster Versuch mit der Gopro in der Kappe: http://www.youtube.com/watch?v=2x1S0L_u0YQ

Das Elektrorad ist seit längerem im Umbau, fahre seit 1,5 Jahren viel Rad ohne Motor, wo von der Körper doch ganz ordentlich profitiert 8) Also sehen tut man nichts, aber es fühlt sich gut an :lol:

Und bei Euch?
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon TurboD2 am 20:10 16.August 2013

Moin,

tja.. 70km einfach zur Arbeit, Abfahrt zwischen 0:30 und 4:30, Feierabend, wenn fertig so nach 8-12Std.
im Moment macht das so ca. 300€ für Diesel im Monat

2004er BMW 330d CR3 mit Magnetventil injektoren und ein Passat Variant Syncro mit Mod. AFN

habe mich im Moment aber in einen Nissan Patrol 2,8TD verkuckt, das wäre dann mal wieder ein WK :)

gRuss, Michael
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon jockel am 11:44 23.August 2013

Mahlzeit!

Ich bin inzwischen auch beim TDi gelandet, Bora Kombi mit 110 PSV ASV-Motor (Verteilerpumpe).

Grund ist daß ich seit November auch 30 km einfach zur Arbeit habe und irgendwann mal was anderes her musste, den Passat hab ich seit 2005 gehabt.
Wenn er nicht angefangen hätte Öl zu saufen hätt ich ihn sicher noch bis TÜV Ablauf gefahren, so ist jetzt die Ära Passat vorbei.

Bin noch nicht sicher ob ich ihn schlachte oder verkaufe, kommt drauf an was ein Käufer zahlen möchte, näheres s. Verkaufsanzeigen hier im Forum, da landet er gleich.

Der Bora bekommt i.M. 15 L Pöl / Tankfüllung, das ist etwas mehr als 25%.
Verbrauch ca. 5,5 L / 100 km, das sind 2- 2,x L weniger als der Passat.

ciao, Jockel
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon Schwarzfahrer am 14:12 5.November 2013

Ich war hier zwar nicht so aktiv wie ihr und meine WK-Zeit ist auch schon etwas vorbei, äußere mich aber trotzdem mal. Seit knapp 70Mm fahre ich Bora Variant, 1.9 PD TDI, 85kW, AJM. Der Motor ist solide aber die ganze Elektrik nervt. Ständig sind irgendwelche Mikroschalter und Kabel im Popo. Das ist eine Bastelei wenn man geizig ist.
Hab auch schon überlegt wieder auf "mechanische" Autos umzusteigen, aber irgendwie ist man doch bequem.
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon CrazyChris am 19:06 22.November 2015

So, bin wieder einen Schritt weiter...nach 1 Jahr Sauger-Wirbelkammerzeit + 6 Jahre Turbo-Wirbelkammer kamen 8 Jahre CR-Direkteinspritzer und seit Juni fahre ich jetzt elektrisch 8)

Leider sind die Angebote noch recht dürftig. Ich wäre ja auch gerne wieder zu VW zurück gekommen, aber Ladegeschwindkeit und Preise von E-Up und E-Golf konnten mich nich überzeugen und so bin ich vorerst bei Renault gelandet - hätte ich mir vor ein paar Jahren auch nicht träumen lassen.

Zoe.JPG


Das wesentliche an der Kiste ist der 3-Phasenladen, der bis zu 3x63A schluckt. Mit mobiler Box kann an jeder CEE Steckdose geladen werden, bzw sonst am bereits recht weit verbreiteten Typ2.
Im Sommer kam ich bei meinem Profil so reelle 170km weit, jetzt sind es bei 0°C eher 140km. Hängt aber auch stark davon ab, wie und wo man fährt. Reicht für den Alltag vollkommen. Auch längere Strecken gehen mit etwas Geduld. Meine Frau hat aber auch noch nen Corsa Benziner.
Im Alltag fahren wir aber alle gemeinsamen Strecken elektrisch. Bei dem Wagen muss man auch auch nichts verzichten. Also gerade jetzt auch im Winterbetrieb kann man den per App schon vorheizen und auch ohne vorheizen kommt da super schnell warme Luft. Im Sommer entsprechend kühlen. Automatik ist eh klar, dann hat er noch Keyless Go und Rückfahrkamera an Bord und den Kram, den man heute so hat. Also großes Navi mit Touchscreen, Freisprecheinrichtung, Sprachsteuerung, Bordcomputer, Musik von USB, SD oder AUX.

Das elektrische Gleiten macht auch einfach Spass, da kommt keim Verbrenner ran. Auf lange Sicht soll auch der Benziner meiner Frau einem E-Antrieb weichen. Aber das erst wenn es was familientaugliches mit Platz und Reichweite gibt. Der kommende elektrische Microbus gefällt das sehr. Ich befürchte nur, dass er teuer wird.
Etwas reeller wäre vielleicht in ein paar Jahren ein Passat Variant GTE. Aber eigentlich auch zu teuer.
Ich hoffe, dass VW da mal endlich "was vernünftiges" baut. Weil 1.4er TSI + DSG + E-Antrieb ist einfach technischer Overkill. Einfach nur den E-Antrieb, mindestens 20 statt 10 kWh Akku und den TSI zum 2-Zylinder Stromaggregat reduzieren. Oder wenn sie es gar nicht lassen können mit der mechanischen Verbindung zu den Rädern, dann wenigstens nur einen Ganz und eine Kupplung. So macht es Mitsubishi. Viel einfacher, billiger und robuster und erreicht fast genauso viel.
Und den Antrieb dann nicht nur im Passat, sondern auch im Octavia bitte zum erträglichen Preis.

Ein Diesel wird uns wahrscheinlich eher weniger wieder ins Haus kommen, da wir auch nicht mehr so die großen Strecken zurück legen. Und da schaffen es die ganzen Filter-Diesel halt nicht mehr so richtig, sich freizubrennen. Die Zeiten mit der 300km Fernbeziehung sind halt vorbei, seit 2011 wohnen wir zusammen, wollen demnächst bauen und ich hätte dann 12km zur Arbeit wenn wir unser Wunschgrunstück kriegen.
Wenn wir ein größeres Auto brauchen sollten, bevor es was brauchbares und bezahlbares elektrisch oder als plug in gibt, wäre das wahrscheinlich ein kleiner Benziner oder ein Toyota Hybrid.

Also VW, ich würde auch gern mal zurück zu Euch finden, drum baut doch mal ein Auto, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und das man auch ruhigen Gewissens Volkswagen nennen kann.
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon StefanE am 19:57 30.November 2015

Hi,

was kostet denn da der Kilometer, wenn man ca. 10 tkm/Jahr annimmt?

12 km hatte ich früher auch in der Stadt zur Arbeit - die bin ich meist mit dem Fahrrad gefahren ;)

Grüße
StefanE
ESP-Versteller
 
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Re: Was nehmen nach der Wirbelkammerzeit?

Beitragvon TurboD2 am 16:18 15.Dezember 2015

Auf der Arbeit in DK sieht man immer mehr Tesla Model S, dank der (bald auslaufenden) Steuerbefreiung konkurenzfähig.
bin da mal auf den Gerbauchtwagenmarkt in ein paar jahren gespannt ;)
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