anstatt pöl altes MÖl tanken

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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Russi am 7:01 6.Juli 2010

CrazyChris hat geschrieben:Du bist halt der Skeptiker, ich der Visionär :wink:


Das mag durchaus stimmen und kommt daher das Politik aus Unwissenheit, Ignoranz und Unfähigkeit und div. Anbieter hauptsächlich aus Geldgier alle guten Ideen zunichte machen. Oder warum muss zum Beispiel ein BlueMotion Modell mehr kosten, oder ein für die Umwelt besserer Shell Optimax teuer sein? Als ob die Autos noch nicht teuer genug wären und als ob die Mineralölkonzerne nicht mit allen Tricks versuchen würden uns das Geld aus der Tasche zu reissen. Und was nützt es wenn ein schwerreicher Mensch für seinen SUV CO2 Steuer oder was weiss ich zahlen muss, das hält den nicht davon ab mit so einem Auto zu fahren. Aber das würde jetzt dann wieder in einer ähnlich ausführlichen Diskussion enden ;-)

Aber falls dir mal wo ein Golf II Citystromer zum Verkauf unterkommt darfst du dich gerne bei mir melden :-)

Oder auch eine Autobatterie die nicht 15kg wiegt und die selbe Leistung hat wie der jetzige Bleiakku :-)

Grüße
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon CrazyChris am 11:53 6.Juli 2010

Oder auch eine Autobatterie die nicht 15kg wiegt und die selbe Leistung hat wie der jetzige Bleiakku :-)

Sowas gibt es, hab ich irgendwo mal gesehen. Also auch speziell als Starterbatterie.
Das Gewicht müßte man ungefähr auf 1/3 reduzieren können und das ist noch konservativ.

Der Optimax Sprit ist teurer weil er teurer in der Herstellung ist und Shell natürlich auch mehr verdienen will -ich denke mal letzteres überwiegt. Man nimmt was man kriegen kann. Aber von mir kriegen die nix :D

CO2 Steuer haben wir doch schon -ist ja die Mineralölsteuer. Oder jetzt Energiesteuer.
Bin oft im Frankfurter Umland unterwegs wo so einige SUVs vor Häusern stehen denen man ansieht, dass es dem Besitzer pupsegal ist, ob der Sprit jetzt 1 oder 3 Euro kostet und was die Kiste säuft.
Über die finanzielle Schiene kriegt man die nicht.
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon StefanE am 22:40 6.Juli 2010

Das Gewicht könnte man schon seit Jahrzehnten verringern, wenn man statt Blei- Nickel-Cadmium-Akkus verwendet. Die würden auch noch endlos halten, wären aber in der Anschaffung deutlich teurer. Im Motorrad gab es sie früher, MZ hat sie noch bis Ende der 50er Jahre verwendet.
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Russi am 7:32 7.Juli 2010

Ich habe im TV mal was von einer Lithium basierenden Starterbatterie gesehen, möglicherweise ist diese schon aus dem Prototypenstadium hinaus. Bei Porsche gibt es so etwas glaube ich auch gegen Aufpreis, soll aber für den Wintereinsatz nicht sonderlich gut gehen, was bei einem Porsche nicht so das Problem ist, da viele damit ohnehin nur im Sommer fahren. Was anderes ist mir noch nicht untergekommen.

Gibt es nicht für Cadmium Akkus ein EU weites Verbot?

Wenn die Mineralölkonzerne knapp am Konkurs wären, dann würde ich es verstehen wenn sie die Mehrkosten bei der Herstellung an den Endverbraucher weiter geben, aber so schreiben sie Jahr um Jahr neue Rekordgewinne, ändern mehrmals täglich die Spritpreise um zu den Zeiten wo mehr getankt wird mehr kassieren zu können, was soweit geht dass zu Ferienbeginn, Feiertagen usw. auch noch der Spritpreis angehoben wird. Und das traurige ist, das die Politik nichts dagegen tut, denn die freuen sich über hohe Spritpreise, denn dann kommt über die Mineralölsteuer usw. wieder mehr in die Kasse.

Diese ganzen Umweltsteuern usw. treffen immer nur die Masse, die ohnehin nicht so viel hat, und in Wahrheit wird nur unter dem Deckmantel des Umweltschutzes der Staatshaushalt saniert. Wenn sie mit dem Geld wenigstens was für die Umwelt tun würden...
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon StefanE am 8:58 8.Juli 2010

Ich meinte eigentlich nasse NC-Akkus, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Nickel-cad ... _cell_type

Der Chefredakteur von »Das Motorrad«, Carl Hertweck, schrieb mal vor 50 Jahren in seinem Buch »Der Kupferwurm« dazu folgendes:

Die allermeisten unangenehmen Eigenschaften einer Bleibatterie ließen sich nun radikal beseitigen, wenn man zu einer Nickelkadmiumbatterie überginge. Ein ganz typisches Beispiel: Als ich 1936 von Bleibatterien wieder einmal die Nase restlos voll hatte, kaufte ich mir um mein eigenes teures Geld eine Nickelkadmiumbatterie von Friemann & Wolf, damals noch in Zwickau. Die Batterie hatte 10 Amperestunden und war sündteuer, obwohl ich heute nicht mehr weiß, was ich damals dafür bezahlt habe. Diese Batterie steckte bis 1939 in den verschiedensten Motorrädern, von 1939-45 stand sie verstaubt und verkommen unter allerlei Gerümpel, eigentlich gute Tage hat sie nur zwischen 1946 und 1948 wieder gehabt, wo sie als Stromquelle auf einem Eichplatz für Meßinstrumente diente. Dann steckte sie von Sommer 1948 bis Frühjahr 1950 wieder in Fahrzeugen, von da an lag sie völlig unbeachtet in feuchten Kellern und feuchten Garagen herum, verstaubt, verdreckt, kein Mensch kümmerte sich um irgendeine Ladung, sie lag eben da. Mitte Januar 1958 wurde sie nur wegen dieses Artikels aus dem Gerümpel wieder ausgegraben, sie ist jetzt mithin 22 Jahre alt, und siehe da, sie brauchte nur geladen zu werden, um wieder voll betriebsfähig zu sein. Ich hielt es nicht mehr für übertriebenen Luxus, nach diesen 22 Jahren einmal die alte Laugenfüllung wegzugießen, die Batterie mehrfach mit destilliertem Wasser auszuspülen und wieder mit frischer Lauge zu füllen. Mehrere Kapazitätsmessungen mit zehnstündigem Entladestrom zeigten, daß die ursprüngliche Kapazität von 10 Ah um allerhöchstens 15 %, wahrscheinlich sogar etwas weniger, gefallen ist. (Auch die bestgeladene Bleibatterie braucht man nur ungefähr 6-7 Monate stehenzulassen, damit sie definitiv weggeschmissen werden muß.)

Durch hohe Strombelastung, ja sogar durch Kurzschluß, kann man eine Nickelbatterie nicht beschädigen.

Jahrelanges Stehenlassen ohne Ladung, selbst mit Entladung durch feuchten Dreck, tut ihr gar nichts.

Durch Überladung kann man sie auch nicht zerstören.

Wirklich kaputt kriegt man sie vermutlich nur mit einer Handgranate. Es wäre nun ein Wunder, wenn für dieses Maximum von guten Eigenschaften nicht irgendwo bezahlt werden müßte. Es sind da zwar von den Daten einer Bleibatterie etwas abweichende elektrische Daten vorhanden, denen man aber anstandslos Rechnung tragen kann. Wirklich weh tut etwas ganz anderes:
Eine Bleibatterie von 7 Ah kostet DM 17.-.
Eine Nickelkadmiumbatterie von 7 Ah kostet DM 50.- bis 65.- (je nach Zellenzahl).

Wer weiß, daß bei Motorradzubehör schon wenig Groschen Preisunterschied absolut prohibitiv sind, also den Einbau des betreffenden Teils bei der Neufertigung verhindern, der wundert sich natürlich nicht, daß die Motorrad-Industrie keine Sekunde daran dachte, Bleibatterien durch Nickelbatterien zu ersetzen. Mit einer Ausnahme: Die MZ-Motorräder des VEB-Motorrad-Werks Zschopau werden schon seit Ende 1957 ausnahmslos mit Nickelbatterien ausgerüstet. (Sachverständige Gegenbemerkung westdeutscher Batteriefachleute: »Die haben drüben enorme Schwierigkeiten hinsichtlich genügender Reinheit der für Bleibatterien erforderlichen Materialien. Bei Nickelbatterien ist das wesentlich einfacher, da können sich die höheren Fertigungskosten der Nickelbatterie mit den Reklamationskosten bei mangelhaften Bleibatterien schon einmal die Waage halten.«) Für den Erfahrenen ist es aber unter allen Umständen klar, daß die Nickelbatterie sich trotz ihres höheren Preises spätestens vom vierten Jahr ab auszahlt, nach dem fünften Jahr ist sie mit einer Bleibatterie überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Die Nickelbatterie übersteht eine beliebige Anzahl von Fahrzeugen, die der Reihe nach kaputtgehen können – die Nickelbatterie lebt immer noch wie des Börries von Münchhausen Hirschlederhosen.
(»Geschlechter kommen, Geschlechter vergehen, Hirschlederhosen bleiben bestehn.«)
Überall, wo es auf sture Lebensdauer ankommt, denkt kein Mensch mehr an Bleibatterien, da werden heute ausschließlich Nickelbatterien verwendet, so zum Beispiel im Eisenbahnbetrieb für Zugbeleuchtung und für Grubenlampen.

Solche NC-Akkus (die leichter als ein Bleiakku sind) scheint es immer noch zu geben: http://www.nsu-greifzu.de/PDF/GAZ-Motorradbatterien.pdf

Und der Hersteller ist übrigens aus der oben erwähnten Fa. Friemann & Wolf hervorgegangen: http://www.gaz-gmbh.com/
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon CrazyChris am 11:55 8.Juli 2010

Das Gewicht könnte man schon seit Jahrzehnten verringern, wenn man statt Blei- Nickel-Cadmium-Akkus verwendet. Die würden auch noch endlos halten, wären aber in der Anschaffung deutlich teurer.

Die finden Verwendung in den PSA-E-Fahrzeugen. Die sind relativ ausgereift aber mit um 20kw, knapp 100km/h und unter 100km Reichweite noch nicht so was tolles. Stimmt wohl, dass der Zelltyp sehr solide ist. Ob verboten weiß ich nicht genau, die Daten sind aber auf jeden Fall nicht mehr zeitgemäß.

Bei Porsche gibt es so etwas glaube ich auch gegen Aufpreis, soll aber für den Wintereinsatz nicht sonderlich gut gehen

Verstehe ich nicht - Lithium hat wesentlich weniger Probleme mit niedrigen Temperaturen als Blei.

Durch hohe Strombelastung, ja sogar durch Kurzschluß, kann man eine Nickelbatterie nicht beschädigen.
Jahrelanges Stehenlassen ohne Ladung, selbst mit Entladung durch feuchten Dreck, tut ihr gar nichts.


Trotzdem zu schwer.

Diese ganzen Umweltsteuern usw. treffen immer nur die Masse, die ohnehin nicht so viel hat,

Ja, aber dadurch macht es ja eigentlich auch nur Sinn. Wenn man was erreichen will muss die Masse weniger fahren oder beim Fahren weniger verbrauchen.
Hart ist halt, dass es auch die trifft die keine Alternative haben.
Heute zieht man wieder näher zum Arbeitsplatz - was nützt das einem wenn man vor 10 Jahren gebaut hat?
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Russi am 12:13 8.Juli 2010

Beim Litium Ionen Akku erhöht sich bei Kälte der Innenwiderstand wodurch weniger Leistung abgegeben werden kann, was eigentlich für eine Starterbatterie im Winter die schlechtest denkbare Eigenschaft ist, denn im Winter ist die Belastung der Batterie beim starten um einiges höher.

Genau das denken sich die Politiker auch, immer der Masse was wegnehmen weil da kommt am meissten rein. Wie wäre es wenn man einmal die belastet die den meissten Dreck anrichten, wie zum Beispiel die Industrie. Ich sehe überhaupt nicht ein wie mit dem ganzen Zertifikatehandel sich da manche das einbauen von Filtern usw. ersparen. Wenn ich ein umweltfreundliches Auto habe zahlt mir der reiche mit seiem SUV oder Sportwagen auch nichts nur weil er die Umwelt mehr schädigt als ich. Und glaubt allen ernstens irgendwer das jetzt weniger Leute fahren nur weil der Sprit um 10 oder 20Cent teurer geworden ist?? Dazu ist der Sprit dann noch nicht teuer genug. Und wenn es einmal soweit kommt das der Sprit so viel kostet, dann fahren eben nur mehr die Reichen auf den dann freien deutschen Autobahnen. Das soll die Lösung sein?
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon CrazyChris am 17:15 8.Juli 2010

Beim Litium Ionen Akku erhöht sich bei Kälte der Innenwiderstand wodurch weniger Leistung abgegeben werden kann, was eigentlich für eine Starterbatterie im Winter die schlechtest denkbare Eigenschaft ist, denn im Winter ist die Belastung der Batterie beim starten um einiges höher.


Da hast Du vollkommen recht, aber diesen Effekt haben ALLE Akkutypen und bei Lithium ist er wesentlich geringer als bei Blei.
Wenn der Lithiumakku Probleme bei Kälte bekommt hat der Bleiakku sie sowieso.

Und glaubt allen ernstens irgendwer das jetzt weniger Leute fahren nur weil der Sprit um 10 oder 20Cent teurer geworden ist??

Aber 100%. Ich achte da seeehr genau drauf und reagiere besonders empfindlich auf die Geschwindigkeit des Preisanstieges.
Nur ist es leider nicht so, dass ich irgendwelche Fahrten einfach nicht machen könnte.
Völlig sinnlos in der Gegenrumgefahren bin ich vorher ja auch nicht.

Wie wäre es wenn man einmal die belastet die den meissten Dreck anrichten

Beim CO2 ist das ja die Masse.
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Russi am 17:45 8.Juli 2010

Ich denke Porsche selbst wird schon wissen was deren Batterie so kann:
http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/pressreleases/?lang=none&pool=germany&id=2009-11-23-02

Zitat: "Durch die Auslieferung mit beiden Batterien sind die Fahrzeuge ganzjährig einsatzbereit, denn obwohl die Leichtbau-Batterie eine sehr hohe Alltagstauglichkeit besitzt, ist die Startfähigkeit –- bedingt durch ihre spezifischen Eigenschaften – bei Außentemperaturen unter null Grad Celsius eingeschränkt."

Nur weil du auf solche Preisunterschiede beim Sprit ansprichst müssen das nicht die anderen auch tun. Ich habe noch nichts davon bemerkt das jetzt weniger Verkehr wäre, im Gegenteil, noch mehr und noch größere Autos, zum Großteil von Banken finanziert und/oder als Firmenwagen zugelassen.
Ich muss jeden Tag 105km fahren weil ich arbeiten muss, ich kann deshalb nicht zu Haue bleiben weil der Sprit teurer ist. Genausowenig bleibe ich dann am Wochenende zu Hause anstatt wo hinzufahren und dort auf einen Berg zu kraxeln. Es werden ja auch keine Alternativen geboten. Die öffentlichen Netze sind außerhalb von Ballungszentren schlecht bis gar nicht ausgebaut und teurer werden sie auch laufend. Ganz zu schweigen von den Zeitverlusten die man sich oft einhandelt.

Ein Beispiel: Hier bei uns wird von den Bürgern noch immer gegen die Wiederinbetriebnahme eines ehem. Braunkohlekraftwerkes gekämpft. Und das in einem Feinstaubgebiet, wo es aufgrund der Luftbelastung schon Geschwindigkeitsbeschränkungen gab. Da braucht man nicht lange zu fragen welche Interessen hier vertreten werden! Sicher nicht die der Umwelt oder der Gesundheit der Bürger.
Und was da oben noch an CO2 rausgeht brauche ich glaube ich nicht näher ausführen, aber der Autofahrer wid gegängelt weil sein Auto vielleicht ein paar g CO2 zu viel ausstösst. Dabei sind das Peanuts im Vergleich zu dem was bei einem Schornstein von einem Kohlekraftwerk ausgestossen wird. Natürlich soll auch darauf geachtet werden das die KFZ so wenig wie möglich schlechte Abgase in die Luft jagen, aber es soll auch anderweitig einmal was getan werden. Was passiert zum Beispiel beim Hausbrand, also bei uns hier nichts. Das Geld wird lieber für Überkopfanzeigen auf der Autobahn ausgegeben damit man dort 100 anstatt 130 fährt. Das Resultat davon ist, das das Wetter mehr Einfluß auf die Messwerte hat als wie die Geschwindigkeitsreduktion. Mit dem Geld hätte man in dem Gebiet zum Beispiel jedem einen Fernwärmeanschluss spendieren können. So läuft die Politik!
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon CrazyChris am 18:21 8.Juli 2010

Ich muss jeden Tag 105km fahren weil ich arbeiten muss, ich kann deshalb nicht zu Haue bleiben weil der Sprit teurer ist. Genausowenig bleibe ich dann am Wochenende zu Hause anstatt wo hinzufahren und dort auf einen Berg zu kraxeln. Es werden ja auch keine Alternativen geboten. Die öffentlichen Netze sind außerhalb von Ballungszentren schlecht bis gar nicht ausgebaut und teurer werden sie auch laufend. Ganz zu schweigen von den Zeitverlusten die man sich oft einhandelt.

Du hast natürlich insofern recht, dass Du da nicht kurzfristig drauf reagieren kannst. Ich kann es auch nicht, ein gewisses Kilometeraufkommen lässt sich nur schwer bis garnicht vermeiden.

Aber ich arbeite daran, mein Leben auf Dauer so einzurichten, dass das Kilometeraufkommen deutlich sinkt. Also halt keine Fernbeziehung mehr, näher an der Arbeit wohnen und bei der Ortswahl auch auf die Verkehrsinfrastruktur zu achten.
Im Studium (Hannover) bin ich sehr gut wochenlang komplett ohne Auto ausgekommen ohne irgendwas zu vermissen.

aber der Autofahrer wid gegängelt weil sein Auto vielleicht ein paar g CO2 zu viel ausstösst.

Naja, es summiert sich schon alles.
Aber gerade Braunkohle ist schon so ne richtige Klimasau, stimmt.

Ich denke Porsche selbst wird schon wissen was deren Batterie so kann:

Weiß ich auch nicht - Lithium ist wie gesagt wesentlic weniger kälteempfindlich. Ist so, kannste mir glauben.
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Schwarzfahrer am 22:55 8.Juli 2010

Beim Porsche gehts scheinbar ganz konsequent nur ums Gewicht. Deshalb ist der Akku so unterdimensioniert und reicht bei niedrigen Temperaturen nicht zum starten.
Wobei 2500€ für 220Wh Akku schon kein Schnäppchen ist.
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Russi am 7:07 9.Juli 2010

Ich persönlich würde entgegen jedem derzeitigem Trend unter keinerlei Umständen in die Stadt ziehen. Hier gibt es nur viel Verkehr, Lärm, Hektik und schlechte Luft. Eine Studie belegt das Leute hier in Graz, die hier regelmässig laufen gehen (um was für die Gesundheit zu tun :wink: ) vom Zustand her ihrer Lungen gleich denen von Kettenrauchern sind. Mir ist bewusst das sich viele ein pendeln von ausserhalb nicht mehr leisten können und so dazu gezwungen sind in die Stadt zu ziehen, auch wenn sie das nicht wollen, das ist doch ja auch schon fast Nötigung.

Keine Ahnung was Porsche da für eine "Mischung" verwendet. Wie schon gesagt, der Innenwiderstand der Lithium Batterie wird zunehmend größer je kälter es ist. Der Elektrolyt in der Batterie verändert seine Viskosität, das kann so weit gehen das dieser sogar einfriert. Hier gibt es auch wieder verschiedene Technologien wo das etwas unterschiedlich ist.
Ja, der Preis ist echt der Wahnsinn, da bekommt man schon einen ordentlichen Gebrauchtwagen um das Geld :wink:
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Re: anstatt pöl altes MÖl tanken

Beitragvon Schwarzfahrer am 9:35 9.Juli 2010

Die Stadt hat schon jede Menge Vorteile, vor allem die wesentlich bessere Infrastruktur ist nen echtes pro. Aber sonst hab ich auch lieber meine Ruhe aufm Land. Platz zum Schrauben und keine nervenden Nachbarn.
Wenn ich mitm Studium fertig bin ziehts mich wohl auch erstmal in die Stadt, aber langfristig ist das nicht mein Ziel...
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